Summer Breeze 2010

26.08.2010 | Keine Kommentare

Letzte Woche war ich von Dienstag bis Sonntag unterwegs.
Nach einem Übernachtungsstop in Esslingen um den Hinweg zu verkürzen, war ich von Mittwoch bis Sonntag mit ein paar Freunden beim Summer Breeze in Dinkelsbühl.

Das Summer Breeze ist ein seit 1997 jährlich stattfindendes Metal-Festival mit ca. 30.000 Besuchern.

Die Headliner dieses Jahr waren Subway to Sally, Heaven shall burn und Children of Bodom. Aber auch sonst waren einige gute Bands dabei. Inklusive der Musikkapelle Illenschwang, die traditionell den ersten Auftritt hat, traten 100 Bands auf.

Man kann sich aber natürlich nicht alle ansehen. (Das geht auch gar nicht, weil sie zum Teil parallel sind).

Ganz vorne dabei war ich bei folgenden Bands (in chronologischer Reihenfolge):

Rage: Kannte ich vorher nicht. War ein ziemlich guter musikalischer Einstieg.

Equilibirum: Eigentlich ziemlich guter Metal nur irgendwie ist der Sänger nicht so mein Ding. Die Stimme klang etwas komisch.

Feuerschwanz: Extrem lustiger Mittelalter-Rock. Kann ich jedem nur empfehlen.

Parkway Drive: Eigentlich nicht meine Musik, aber der Auftritt war ganz gut.

Die Apokalyptischen Reiter: Waren sehr gut. Leider sind wir ein bisschen spät vor, weil wir so früh am Tag nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet hatten. Bei unserem Platz kam dann wirklich im Sekundenabstand ein Crowd Surfer. Aber trotzdem gute Stimmung.

Subway to Sally: Hier war ich ganz vorne in der Mitte dabei. Gute Pyroshow, geile Musik. Schön zum mitsingen. Blut, Blut, Räuber saufen Blut...

Fiddlers Green: Wie man vermuten konnte absolute Party. Hier hab ich es nach einem Cricle Pit in die 3. Reihe geschafft.

Ensiferum: Hier sind wir auch ganz vorne rein und aber bald wieder raus. So ein Gedränge hab ich noch nie erlebt. Ich habe ja nichts dagegen wenn es so eng wird, dass man sich nicht mehr bewegen kann, aber wenn der Oberkörper schon 1 Meter weiter ist als die Beine und man hinterherstolpern muss, ist das etwas mühsam. Wäre es kein Metal-Festival gewesen, würden hier glaube ich einige von Massenpanik sprechen. Vom 1. Wellenbrecher aus war die Musik dann aber gut.

Heaven Shall Burn: Hier hat mir mehr das Drumherum als die eigentliche Musik (die auch sehr gut war) gefallen. Geniale Videos im Hintergrund die gut zu den riesigen Wall of Deaths direkt vor mir (bei meinen zwei Metern hatte ich da einen geilen Blick) gepasst haben. Richtig gut gemacht.

Gwar: Absolute Überraschung. Haben wir nur durch Zufall entdeckt, da wir nach Heaven Shall Burn noch da waren. Zum einen gute Musik, aber vor allem habe ich noch nie so eine kranke Bühnenshow gesehen. Enorme Mengen spritzendes Kunstblut und zum Teil richtig üble Figuren. Man sollte viel Humor mitbringen, aber dann sind sie echt enorm gut.

Leaves Eyes: Live kommt die Stimme der Sängerin zwar nicht so gut, aber ich fand die Band trotzdem toll.

Sepultura: Mal ein bisschen was älteres. Vor allem sehr guter Drummer.

Korpiklaani: Auch hier einfach Party. Wenn auch nicht soviel wie bei Fiddlers Green. Aber trotzdem lustig.

Bülent Ceylan: Der zwanzigminütige Surprise Act war ein Comedian. War ein guter Auftritt. Haben viel gelacht. Von mir aus gerne wieder.

Children of Bodom: Man muss sagen, die Jungs können echt was. Sehr gute Musik mit enormen Können dahinter. Mir sind nur auf dauer die hohen Gitarrentöne auf die Nerven gegangen. Kann aber auch an der Lautstärke und den vergangenen 4 Tagen gelegen haben.

Alles in allem war es ein geiles Festival:
Geile Bands, sowie gute Organisation und faire Preise (das beides war beim Sonisphere nicht so) und eine lustige Zeit mit meinen Freunden auf dem Campingplatz und auf dem Festivalgelände.

PNG Farbprofil entfernen

26.07.2010 | Keine Kommentare

Ich hatte bis gerade eben ein sehr nerviges Problem mit PNGs.

Und zwar habe ich in GIMP für eine Webseite PNGs erstellt, die unter anderem auch Schatten enthalten haben.
Die ganze Webseite wurde auch so dargestellt wie ich wollte. Allerdings nur in Linux.

Bei einem Freund in Mac OSX sah es allerdings total grausam aus. Die Farben der PNGs waren komplett anders als unter Linux.

Nach einigem Grübeln und Probieren haben wir das Problem entdeckt: Die PNGs hatten ein Farbprofil das OSX anders darstellt als Linux.
Vermeidlich einfache Lösung: Farbprofil im PNG einfach entfernen.

Das Problem ist nur: GIMP kann das nicht. Auch nach ewigem Suchen habe ich auch kein anderes GTK-Linux-Programm gefunden, das mir die PNGs ohne Farbprofil speichern kann.

Mit ein bisschen googlen und ein bisschen Eigeninitiative habe ich jetzt einen Konsolenbefehl gebastelt der die Farbprofile sämtliche PNGs im aktuellen Verzeichnis entfernt.
Da ich keine komplette Lösung im Internet gefunden habe möchte ich euch jetzt hier meine präsentieren.(In der Hoffnung das sie ein anderer der das selbe Problem hat vielleicht bei mir schneller findet)

Befehl:
for f in *.png; do mv "$f" tmp"$f" && pngcrush -rem gAMA -rem cHRM -rem iCCP -rem sRGB tmp"$f" "$f" && rm tmp"$f"; done

Endlich Pause

06.06.2010 | Keine Kommentare

Nachdem der letzte Monat eine stressige Mischung aus Vorlesungen, Übungen und der Vorbereitung auf die 3 Prüfungen, die letzte Woche anstanden, war, habe ich seit heute mal wieder etwas Pause.
Heute haben nämlich die Semesterferien angefangen.

Das heißt zwar nicht das ich die ganzen nächsten 3 Monate gar nichts zutun habe, aber da ich die nächste Prüfung erst am 17. Juni schreibe und diesen Monat wegen der noch anstehenden Prüfungen keine Arbeit anfangen werde, habe ich jetzt erst einmal etwas Zeit zum Entspannen.

Dadurch werde ich nun auch mal wieder etwas mehr Zeit für private Projekte finden und werde nun in der nächsten Zeit auch wieder etwas mehr hier im Blog schreiben. (Nachdem dieser in diesem Semester doch nicht so viel Aufmerksamkeit hatte...)